Markt 8-10

Das Riemerschmidsche Gesamtkonzept für den Markt blieb wegen des ersten Weltkrieges Fragment. Erst zum Ende der 1920er Jahre war der Weiterbau möglich. Den für die Fertigstellung ausgeschriebenen Wettbewerb hatte der Dresdener Architekt Rudolf Kolbe gewonnen. Der nördliche Abschluss des Marktplatzes wurde dabei 1930 als letzter Bauabschnitt des Ensembles fertiggestellt. In seiner Geradlinigkeit hebt sich der Block von der tradioneller gehaltenen Haltung der benachbarten Westzeile deutlich ab, die über Eck gestellten Erker hingegen sind ein typisches Element der Art déco. Zum Ausgleich des abschüssigen Areals legte Kolbe vor dem Gebäude eine Terrasse mit Treppen an, der noch eine sogenannte Bastei vorgelagert ist.

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