Interessantes zum Objekt
auf der Grundlage des ministerialen Beschlusses, “kriegszerstörte Städte wieder aufzubauen”, wurde das Ensemble innerhalb des so genannten Wohnungsbau-Sonderprogrammes (”Wohnungsbauprojekt Dunckerstraße”, 1953 bis 1958) in drei Bauabschnitten zwischen 1955 und 1957 realisiert; das gesamte Viertel ist ein Beispiel der unverwechselbaren, authentischen und “nach den Prinzipien der aufgelockerten und durchgrünten Stadt angelegten Siedlung”; bemerkenswert ist das ausgewogene außenund innenarchitektonische Gesamtkonzept, das an die klare Formen- und Farbensprache der 1920er bis 1940er Jahre anknüpft; die vom Entwurfsbüro für Industriebau im Auftrag der Stadt Leipzig konzipierten modernen Mehrfamilienwohnhäuser weisen eine hervorragende Gliederung wie Akzentuierung auf; markant sind die versetzt angeordneten und durch Loggien miteinander verbundenen Baukörper des Ensembles sowie die architektonische Einzelgliederung der Fassaden, bspw. mit Hilfe von Erkern und vorgezogenen Treppenhäusern; mit dem Ensemble verfolgte die Stadt Leipzig letztendlich den bereits in den 1920er Jahren begonnenen modernen Siedlungsbau in diesem Viertel beiderseits der Dr.-Hermann-Duncker-Straße (im Norden), Saalfelder Straße (im Osten), Gröpplerstraße (im Süden) und Beckerstraße (im Westen) weiter
Leipzig, Stadtteil Lindenau; gute, grüne und ruhige Lage inmitten eines Wohnviertels sehr schöner Bebauung aus der späten Historismus- und frühen Jugendstilepoche (südliche Lage), markant für dieses Viertel deutscher Siedlungsarchitektur unmittelbar am Lindenauer Hafen sind jedoch die zwischen den 1920er und 1950er Jahren errichteten Wohnbauten, die eindrucksvoll eine glanzvolle Zeit zwischen Neuer Sachlichkeit, Art decó und Neuem Bauen bis hin zum Rationalismus und Funktionalismus reflektieren; der Lindenauer Hafen (Baujahr 1938-1943) gehört zu den größten Potenzialräumen in Leipzig und setzt im Zuge der Neukonzeption und des Ausbaus als Bestandteil des Leipziger Gewässerverbundes künftig neue Impulse für Freizeit und Wohnen – “die Stadtverwaltung erwartet eine kommende Toplage”, reflektiert das Finanz- und Wirtschaftsmagazin Capital die Lage des diesem Prospekt zugrunde liegenden Projektes im aktuellen Immobilien-Kompass 2011 und unterstreicht die damit verbundene enorme Aufwertung dieses Viertels; in unmittelbarer Nähe befinden sich Bus-, Straßenbahn- und S-Bahn-Anschluss sowie vielfältige attraktive Einkaufsmöglichkeiten; öffentliche und medizinische Einrichtungen, Schulen sowie Kindertagesstätten sind zu Fuß erreichbar